Archiv für den Monat Juni 2016

Das Gute sehen

Krisen aller Art, die Spaltung des Landes, das Ende Europas, die unbewältigte Vergangenheit und die düstere Zukunft – ich kann ihn nicht mehr hören, den hysterischen Medienrummel, der aus jedem Unglück eine Katastrophe und aus jeder Schwierigkeit ein unüberwindbares Problem macht! Es ist doch nichts Neues: Die Wahrnehmung bestimmt unsere Wirklichkeit. Jede und jeder kennt es: wenn ich mich beim Autokauf für ein Modell entscheide, sehe ich nur mehr Autos dieser Marke.

„Schau auf das Gute“ ist mir zum Leitspruch geworden. Man kann das Realitätsverweigerung nennen, aber es ist tatsächlich nur die Weigerung, den kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit, den die Medien für uns heranzoomen und aufbereiten, für das Ganze zu nehmen. Das Gute zu sehen, in der Natur und in den Menschen, die mir begegnen, macht mich zuversichtlich und hoffnungsfroh.

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Die Natur ist nie eindeutig

Der Feminismus steht im Flur und beklagt lautstark die geschlossenen Türen. Ungerührt geht die moderne Frau vorbei, und macht sich selbst die Tür auf – das Bild, dass die „Welt“ Redakteurin Ronja von Rönne, in viele flotte Sprüche verpackt, vor einiger Zeit beschrieb, konnte nicht eindeutiger sein: Frau von heute braucht den „überkommenen“ Fenminismus nicht mehr. Weiterlesen